Blick zurück nach vorn

Öffnungszeiten:
Di - So: 10:00 - 18:00 Uhr 

Vernissage: 14.10.2016, 18:00 Uhr 

Die Ausstellung „Blick zurück nach vorn“ möchte das neue Interesse an Karl Marx aufgreifen und vor der Folie des sozialistischen Erbes der ehemaligen Ostblockstaaten kritisch reflektieren.

Kuratorin

Förderer und Partner

  • Kunstkraftwerk
  • Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
  • Goethe Institut
  • FES

Blick zurück nach vorn

Besonders interessant erscheint hier die Gegenüberstellung der Auseinandersetzung Kroatiens mit seiner Vergangenheit und der dort gegenwärtig stattfindenden Marx-Renaissance mit Ostdeutschland, wo noch immer der seit den 1990er Jahren währende Bilderstreit die Debatten um die Kunst in der ehemaligen DDR dominiert. Die Künstlerin/der Künstler sollte an dieser Reflexion beteiligt sein, da er/sie genau wie jeder andere Akteur der Gesellschaft diese kritisch analysiert und an ihrer Veränderung teilnimmt. In dieser Hinsicht stellt die Ausstellung ebenfalls die Frage nach der Positionierung des Künstlers zur und in der Welt.

Speziell für dieses Ausstellungsprojekt wurden die KünstlerInnen zur Produktion neuer Kunstwerke angeregt, die sich mit der Philosophie von Marx und ihrer Neuinterpretation sowie der Forschung zur sozialistischen Geschichte ihres jeweiligen Landes auseinandersetzen. Begleitet wurde der Schaffensprozess von eingeladenen HistorikerInnen. Dank dieses Austausches und dieser Debatten zwischen den KünstlerInnen und den TheoretikerInnen sollen die Schriften von Marx auf neue Weise und fern von dogmatischen, vorgefertigten Meinungen überdacht werden.